Stand: November 2026. Quellen geprüft am 2. November 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zu Cannabis bei Osteoporose gibt es keine kontrollierten Studien am Menschen. Was bekannt ist, stammt aus allgemeinen Studien zu chronischen Schmerzen, und dort war der Effekt klein.[1]
  • Dass Cannabis den Knochenabbau bremst, ist nicht belegt. Hinweise darauf stammen vor allem aus Labor- und Tierversuchen.[2]
  • Schwindel und Müdigkeit sind häufige Nebenwirkungen. Sie können die Sturzgefahr erhöhen, und bei Osteoporose kann schon ein leichter Sturz zu einem Knochenbruch führen.[3][4]
  • Cannabis behandelt nicht die Osteoporose selbst. Es kommt allenfalls in Frage, wenn Schmerzen trotz üblicher Behandlung stark bleiben.[5]
Ältere Frau beim Nordic Walking auf einem Waldweg.

Was ist Osteoporose im Alter?

Bei Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, verlieren die Knochen an Masse und Festigkeit. Sie brechen dann leichter, oft schon bei einem einfachen Sturz. Nach einer Auswertung von Krankenkassendaten hatten 14 Prozent der Versicherten ab 50 Jahren eine Osteoporose, bei Frauen 24 Prozent, bei Männern 6 Prozent. Das entspricht rund 6,3 Millionen Menschen in Deutschland. 52 Prozent der Betroffenen hatten im Beobachtungszeitraum mindestens einen Knochenbruch.[6]

Nach der deutschen Leitlinie zur Osteoporose wird die Erkrankung vor allem durch Knochenbrüche und ihre Folgen spürbar. Dass der Knochenschwund schon vor einem Bruch Schmerzen macht, ist nicht belegt. Brüche, etwa an der Wirbelsäule, können dagegen akute und lang anhaltende Schmerzen sowie Einschränkungen im Alltag nach sich ziehen.[7] Um diese Schmerzen geht es, wenn Betroffene nach Cannabis fragen.

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochens und kein Verschleiß der Gelenke. Rückenschmerzen im Alter können verschiedene Ursachen haben, deshalb sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Zu Arthrose und Rückenleiden durch Verschleiß finden Sie mehr auf der Seite Degenerative Skeletterkrankungen, zu entzündlichen Gelenkerkrankungen auf der Seite Cannabis bei Rheuma.

Ältere Frau kniet in der Küche und greift in ein unteres Regal.

Was sagen Studien zu Cannabis bei Osteoporose?

Zu Cannabis gegen Schmerzen nach Wirbelbrüchen durch Osteoporose haben wir keine kontrollierte Studie gefunden. Unsere Suche in der medizinischen Fachdatenbank PubMed im November 2026 ergab nur Tierversuche und Übersichtsartikel ohne eigene Daten von Patientinnen und Patienten. Ob medizinisches Cannabis bei diesen Schmerzen etwas bewirkt, ist deshalb offen.

Am nächsten kommen Studien zu chronischen Schmerzen allgemein. Eine im British Medical Journal veröffentlichte Auswertung von 32 Studien mit 5.174 Teilnehmenden fand eine kleine Schmerzabnahme. Etwa jede zehnte behandelte Person mehr als unter Scheinmedikament (Placebo) spürte eine deutliche Besserung. Schwindel trat häufiger auf, vor allem bei längerer Behandlung.[1] Das britische Institut NICE empfiehlt, THC-haltige Mittel bei chronischen Schmerzen nicht anzubieten.[8]

Oft wird gesagt, Cannabis könne die Knochen stärken. Eine Übersichtsarbeit von 2022 wertete dazu 38 Laborstudien, 34 Tierversuche und 9 Studien am Menschen aus. Im Labor und im Tierversuch beeinflussten Cannabinoide den Knochenstoffwechsel. Beim Menschen blieb unklar, ob es einen Zusammenhang gibt, weil es wenige und sehr unterschiedliche Studien gab.[2] Ob Cannabis den Knochenabbau verlangsamt, ist also nicht belegt.

Eine Beobachtungsstudie zu Freizeitkonsum fand bei Menschen, die viel Cannabis rauchten, eine geringere Knochendichte und mehr Knochenbrüche. Ein Teil davon ließ sich durch ein niedrigeres Körpergewicht erklären.[9] Solche Studien zeigen nur Zusammenhänge, keine Ursache. Ob das für eine ärztlich begleitete Therapie gilt, ist offen.

Älteres Paar liest auf dem Sofa gemeinsam ein Informationsblatt.

Welche Risiken gibt es für ältere Menschen?

Bei Osteoporose ist die Sturzgefahr das wichtigste Risiko. Die deutsche Leitlinie empfiehlt, Medikamente, die Stürze begünstigen, regelmäßig auf Nutzen und Risiko zu prüfen. Genannt werden besonders Mittel, die müde machen oder den Kreislauf beim Aufstehen schwächen, sowie starke Schmerzmittel.[4] Dazu passt eine Aussage des BfArM: Viele Nebenwirkungen von Cannabis-Arzneimitteln betreffen die Wachheit und können bei Älteren die Sturzgefahr erhöhen.[3]

In der Begleiterhebung des BfArM meldeten Ärztinnen und Ärzte bei knapp 15 Prozent der Behandelten Müdigkeit und bei knapp 10 Prozent Schwindel.[3] Eine Auswertung von 46 Studien mit Menschen ab 50 Jahren fand unter THC häufiger Schwindel, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit als unter Scheinmedikament. Schwere Nebenwirkungen waren nicht häufiger. Für Menschen über 75 Jahren gab es aber kaum Daten.[10]

Eine kleine Studie untersuchte 18 Menschen mit Demenz, im Mittel 77 Jahre alt. Nach drei Tagen mit einer niedrigen THC-Dosis schwankten sie im Stand mit geschlossenen Augen etwas stärker. Stürze traten in der Studie nicht auf.[11] Für sehr alte Menschen ist die Datenlage insgesamt dünn, und Fachleute nennen Gangsicherheit, Denkleistung und Herz-Kreislauf als offene Fragen.[12]

Nach Wirbelbrüchen nehmen viele Betroffene starke Schmerzmittel oder Schlafmittel. Zusammen mit solchen dämpfenden Mitteln kann Cannabis die Müdigkeit verstärken. Cannabis wird in der Leber abgebaut und kann so die Wirkung anderer Arzneimittel verändern.[13] Die Wechselwirkung mit dem Blutverdünner Warfarin stufte eine Übersichtsarbeit als sehr hohes Risiko ein.[14]

Ältere Frau sitzt am Fenster bei einer Tasse Tee.

Für wen kann eine Behandlung in Frage kommen?

Medizinisches Cannabis ersetzt keine Behandlung der Osteoporose. In Frage kommt es allenfalls, wenn Schmerzen nach Knochenbrüchen trotz üblicher Behandlung stark bleiben und andere Schmerzmittel nicht ausreichen oder nicht vertragen werden. Ähnliche Voraussetzungen nennt das Gesetz für die Kostenübernahme.[5] Fachleute raten, Nutzen und Risiken bei älteren Menschen immer einzeln abzuwägen.[12]

Hält Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen Versuch für sinnvoll, sollte das Sturzrisiko vorher besprochen werden. Bei Älteren beginnen Ärztinnen und Ärzte meist mit einer sehr niedrigen Dosis und steigern langsam, während sie Wirkung und Nebenwirkungen beobachten.[13] In der BfArM-Erhebung brach etwa ein Drittel die Behandlung innerhalb eines Jahres ab, am häufigsten wegen fehlender Wirkung, oft auch wegen Nebenwirkungen.[3]

Rezept und Kosten (Stand November 2026)

Medizinisches Cannabis ist verschreibungspflichtig. Seit dem 30. Juli 2026 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen keine Cannabisblüten mehr. Bei einer schwerwiegenden Erkrankung können sie weiterhin Extrakte in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon übernehmen.[5]

Voraussetzung ist, dass eine übliche Behandlung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nicht in Frage kommt und eine spürbare Besserung zumindest möglich erscheint. Zuerst ist ein sechsmonatiger Therapieversuch mit einem zugelassenen cannabishaltigen Fertigarzneimittel vorgesehen. Vor der ersten Verordnung muss die Krankenkasse in der Regel zustimmen. Sie entscheidet innerhalb von zwei Wochen, mit Gutachten innerhalb von vier Wochen.[5]

Cannabisblüten können weiterhin auf Privatrezept verordnet werden. Die Kosten tragen Sie dann selbst.

Häufige Fragen

Kann Cannabis den Knochenschwund aufhalten?

Dafür gibt es keinen Beleg. Hinweise auf eine Wirkung am Knochen stammen aus Labor- und Tierversuchen, beim Menschen ist ein Zusammenhang unklar.[2]

Bringt CBD etwas bei Osteoporose?

Zu CBD bei Osteoporose gibt es keine kontrollierten Studien. In einer großen Übersicht zu chronischen Schmerzen zeigte CBD allein keine Wirkung auf die Schmerzen.[15]

Erhöht medizinisches Cannabis die Sturzgefahr?

Schwindel und Müdigkeit gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen. Das BfArM weist darauf hin, dass dies bei Älteren die Sturzgefahr erhöhen kann.[3] Bei Osteoporose ist das besonders wichtig, weil ein Sturz leicht zu einem Bruch führt.

Schadet Cannabis den Knochen?

In einer Beobachtungsstudie zu Freizeitkonsum hatten Menschen, die viel Cannabis rauchten, eine geringere Knochendichte.[9] Ob das für eine ärztlich begleitete Therapie gilt, ist offen.

Bezahlt die Krankenkasse Cannabis bei Osteoporose?

Cannabisblüten bezahlen die gesetzlichen Kassen seit dem 30. Juli 2026 nicht mehr. Extrakte sowie Dronabinol oder Nabilon können sie bei einer schwerwiegenden Erkrankung übernehmen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und die Kasse vorher zustimmt.[5]

Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, wenn Schmerzen nach einem Knochenbruch trotz Behandlung stark bleiben. Bringen Sie eine Liste aller Medikamente mit, auch frei verkäufliche. Fragen Sie nach Nutzen, Nebenwirkungen und Sturzgefahr, und danach, was Sie selbst tun können, um Stürze zu vermeiden.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung mit Cannabis für Sie in Frage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach einer persönlichen Untersuchung.

Jetzt kostenlos informieren!

Machen Sie entweder direkt einen Termin mit uns fest oder melden Sie sich über das Formular.
Das Anmeldeformular könnte einen Moment laden.

Kontaktdaten

Die Email-Adressen stimmen nicht überein.

Beschwerden

Dieses Formular lädt noch
Bitte einen Moment warten.
Keine Ergebnisse gefunden.

Teilen Sie Ihre Bedenken mit uns

Anfrage absenden
Vielen Dank, wir haben Ihre Anfrage erhalten und melden uns in kürze bei Ihnen zurück!
Irgendetwas hat nicht geklappt, bitte überprüfen Sie die Eingabefelder und versuchen Sie es erneut.

Geschichten von Cannabis-PatientInnen

Alle Erfahrungsberichte

Nach Jahren im Pflegebett und Rollstuhl habe ich mit Hilfe von Medizinalcannabis und viel Therapie meine Lebensqualität zurückgewonnen und kann wieder aktiv am Leben teilnehmen.

Gallin
Asthma, Diabetes

Durch die Umstellung auf Cannabis habe ich mein Leben zurückgewonnen – ich kann wieder arbeiten, Mutter sein und aktiv am Alltag teilnehmen, was mit den früheren starken Schmerzmitteln unmöglich war.

Arianne
Chronische Schmerzen

Die Anfälle sind milder, vielleicht auch weniger und er hat viel mehr Appetit.

Christopher
Epilepsie

Ich kann wieder durchschlafen und wache morgens wesentlich erholter auf.

Ines
Angeborenes Glaukom

Weitere interessante Beiträge

Bereichern Sie Ihr Wissen mit unseren vielseitigen Blog Beiträgen.

Wolfang Fierek über sein Erfahrungen mit medizinischem Cannabis

Wolfgang Fierek über Medizinalcannabis: Neue Lebensqualität nach schwerem unfall

Nach seinem schweren Motorradunfall fand Wolfgang Fierek mit medizinischem Cannabis zurück zu besserem Schlaf und Lebensfreude.

Älterer Mensch hält sich das schmerzende Handgelenk

Rheumatoide Arthritis und Cannabis: Was die Studien zeigen

Was Studien zu Cannabis bei rheumatoider Arthritis zeigen: eine kleine Studie, wenig Belege und wichtige Fragen zu Nebenwirkungen im Alter.

Gallins Erfahrung mit Cannabis im Alter

Neuanfang im Alter: Wie Medizinalcannabis mein Leben und meinen Alltag veränderte

Gallin berichtet wie Medizinalcannabis im Alter Schmerzen lindert, Lebensqualität steigert und den Alltag erleichtert.

Ines Hesse, Glaukompatientin über Medizinisches Cannabis

Licht im Dunkel – Wie medizinisches Cannabis mir mit Glaukom neue Lebensqualität schenkt

Ines berichtet, wie medizinisches Cannabis ihr Leben mit Glaukom und chronischen Augenschmerzen im Alter verändert hat.

Quellen

  1. Wang L, Hong PJ, May C, et al.. Medical cannabis or cannabinoids for chronic non-cancer and cancer related pain: a systematic review and meta-analysis of randomised clinical trials. BMJ. 2021;374:n1034. doi:10.1136/bmj.n1034 · PubMed 34497047 (geprüft am 2. November 2026)
  2. Sophocleous A, Yiallourides M, Zeng F, et al.. Association of cannabinoid receptor modulation with normal and abnormal skeletal remodelling: A systematic review and meta-analysis of in vitro, in vivo and human studies. Pharmacol Res. 2022;175:105928. doi:10.1016/j.phrs.2021.105928 · PubMed 34800625 (geprüft am 2. November 2026)
  3. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Absatz 6 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln. Bonn, 6. Juli 2022. Abschlussbericht (PDF) (geprüft am 2. November 2026)
  4. Dachverband Osteologie e.V. (DVO). DVO-Leitlinie Osteoporose 2023, Kapitel 6.3 Sturz- bzw. Osteoporose-fördernde Medikamente. https://leitlinien.dv-osteologie.org/kapitel/6-generelle-osteoporose-und-frakturprophylaxe/ (geprüft am 2. November 2026)
  5. Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), Artikel 1 Nr. 12 c (§ 31 Abs. 6 SGB V). BGBl. 2026 I Nr. 228 vom 29.07.2026. https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/228/VO.html (geprüft am 2. November 2026)
  6. Hadji P, Klein S, Gothe H, et al.. The epidemiology of osteoporosis: Bone Evaluation Study (BEST): an analysis of routine health insurance data. Dtsch Arztebl Int. 2013;110(4):52-57. doi:10.3238/arztebl.2013.0052 · PubMed 23413388 (geprüft am 2. November 2026)
  7. Dachverband Osteologie e.V. (DVO). DVO-Leitlinie Osteoporose 2023, Kapitel 8.2 Klinik der Osteoporose. https://leitlinien.dv-osteologie.org/kapitel/8-basisdiagnostik/ (geprüft am 2. November 2026)
  8. National Institute for Health and Care Excellence (NICE). Cannabis-based medicinal products. NICE guideline NG144, veröffentlicht 11. November 2019, zuletzt aktualisiert 22. März 2021. Empfehlungen 1.2.1 und 1.2.2. https://www.nice.org.uk/guidance/ng144/chapter/Recommendations (geprüft am 2. November 2026)
  9. Sophocleous A, Robertson R, Ferreira NB, et al.. Heavy Cannabis Use Is Associated With Low Bone Mineral Density and an Increased Risk of Fractures. Am J Med. 2017;130(2):214-221. doi:10.1016/j.amjmed.2016.07.034 · PubMed 27593602 (geprüft am 2. November 2026)
  10. Velayudhan L, McGoohan K, Bhattacharyya S. Safety and tolerability of natural and synthetic cannabinoids in adults aged over 50 years: A systematic review and meta-analysis. PLoS Med. 2021;18(3):e1003524. doi:10.1371/journal.pmed.1003524 · PubMed 33780450 (geprüft am 2. November 2026)
  11. van den Elsen GA, Tobben L, Ahmed AI, et al.. Effects of tetrahydrocannabinol on balance and gait in patients with dementia: A randomised controlled crossover trial. J Psychopharmacol. 2017;31(2):184-191. doi:10.1177/0269881116665357 · PubMed 27624148 (geprüft am 2. November 2026)
  12. Minerbi A, Häuser W, Fitzcharles MA. Medical Cannabis for Older Patients. Drugs Aging. 2019;36(1):39-51. doi:10.1007/s40266-018-0616-5 · PubMed 30488174 (geprüft am 2. November 2026)
  13. Lucas CJ, Galettis P, Schneider J. The pharmacokinetics and the pharmacodynamics of cannabinoids. Br J Clin Pharmacol. 2018;84(11):2477-2482. doi:10.1111/bcp.13710 · PubMed 30001569 (geprüft am 2. November 2026)
  14. Lopera V, Rodríguez A, Amariles P. Clinical Relevance of Drug Interactions with Cannabis: A Systematic Review. J Clin Med. 2022;11(5):1154. doi:10.3390/jcm11051154 · PubMed 35268245 (geprüft am 2. November 2026)
  15. Chou R, Ahmed AY, Dana T, et al.. Living Systematic Review on Cannabis and Other Plant-Based Treatments for Chronic Pain: 2025 Update. Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ), Comparative Effectiveness Review, Report No. 25-EHC036, Juli 2025. doi:10.23970/AHRQEPCCER250UPDATE2025 · PubMed 40956916 (geprüft am 2. November 2026)