Stand: November 2026. Quellen geprüft am 2. November 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Nutzen von Cannabis bei COPD ist nicht belegt. In drei kleinen kontrollierten Studien wurde die Atemnot unter Cannabis oder Dronabinol nicht geringer als unter einem Scheinmedikament.[2][3][4]
  • In einer großen Beobachtungsstudie aus Kanada starben ältere Menschen mit COPD, denen Nabilon oder Dronabinol verordnet worden war, häufiger als vergleichbare Betroffene ohne diese Mittel. Ob die Medikamente die Ursache waren, ist offen.[6]
  • Cannabis zu rauchen belastet die Atemwege. Bei COPD ist das Rauchen von Blüten deshalb nicht ratsam.[7][9]
  • Ein Cannabis-Arzneimittel für COPD gibt es nicht. Ob eine Behandlung wegen anderer Beschwerden in Frage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt im Einzelfall.[9]
Älterer Mann macht auf einer Gasse eine Pause und stützt sich an einer Mauer ab.

Was ist COPD im Alter?

COPD steht für chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Atemwege sind dauerhaft verengt, Teile der Lunge sind geschädigt oder mit Schleim verstopft. Typisch sind Atemnot, Husten mit oder ohne Auswurf und Müdigkeit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war COPD im Jahr 2023 weltweit die dritthäufigste Todesursache, mit 3,4 Millionen Todesfällen. Die Beschwerden beginnen meist ab der Lebensmitte.[1]

In wohlhabenden Ländern gehen laut WHO mehr als 70 Prozent der COPD-Fälle auf das Rauchen von Tabak zurück. Heilbar ist die Krankheit nicht. Rauchstopp, Impfungen, Medikamente, Sauerstoff und Lungenrehabilitation, also ein angeleitetes Trainings- und Schulungsprogramm, können die Beschwerden aber bessern. Menschen mit COPD haben außerdem häufiger Herzprobleme, Depressionen und Ängste.[1]

Ältere Frau sitzt am offenen Fenster zwischen Zimmerpflanzen.

Was sagen Studien zu Cannabis bei COPD?

In einer kanadischen Studie von 2018 inhalierten 16 Menschen mit fortgeschrittener COPD einmal verdampftes Cannabis und einmal ein Scheinmedikament (Placebo). Danach wurden sie unter körperlicher Belastung getestet. Cannabis veränderte weder die Atemnot noch die Ausdauer noch die Lungenfunktion. Die Werte wurden in dieser Studie allerdings auch nicht schlechter.[2]

Eine Studie aus den USA von 2024 prüfte Dronabinol. Das ist künstlich hergestelltes THC, der berauschende Hauptwirkstoff von Cannabis. Menschen mit COPD und Atemnot nahmen es sechs Wochen lang ein und in einem zweiten Abschnitt ein Placebo. Weder sie noch das Studienteam wussten, was gerade gegeben wurde. Ausgewertet wurden elf Personen. Atemnot, Gehstrecke und Lebensqualität besserten sich unter Dronabinol nicht.[3]

Eine frühe Pilotstudie von 2011 mit vier COPD-Betroffenen und fünf Gesunden fand unter einem Cannabis-Extrakt ebenfalls keinen Unterschied in der Stärke der Atemnot.[4] In Dänemark prüft eine weitere Studie mit geplant 30 Teilnehmenden, ob Dronabinol starke Atemnot bei schwerer COPD beeinflusst. Ihr Studienplan wurde 2026 veröffentlicht. Die Frage ist also noch nicht abschließend beantwortet.[5]

Für ältere Menschen besonders wichtig ist eine Beobachtungsstudie aus der kanadischen Provinz Ontario von 2021. Sie verglich je 2.106 Menschen ab 66 Jahren mit COPD, denen Nabilon oder Dronabinol zum Einnehmen verordnet worden war, mit ähnlichen Betroffenen ohne diese Mittel. In der Cannabinoid-Gruppe war das Sterberisiko etwa 1,6-fach höher. Bei höheren Dosen kamen die Betroffenen außerdem häufiger wegen COPD oder Lungenentzündung ins Krankenhaus.[6]

Diese kanadische Studie betrifft ärztlich verordnete Cannabinoide, keinen Freizeitkonsum. Sie zeigt aber nur einen Zusammenhang, keine Ursache. Möglicherweise bekamen Menschen, denen es ohnehin schlechter ging, eher solche Medikamente. Über alle Dosen hinweg war die Zahl der Krankenhausaufenthalte nicht erhöht. Für ältere Menschen mit COPD ist das Ergebnis trotzdem ein Grund zur Vorsicht.[6]

Älteres Paar liest auf dem Sofa gemeinsam ein Informationsblatt.

Welche Risiken gibt es für ältere Menschen?

Rauch reizt die Atemwege, auch Cannabisrauch. Eine Übersichtsarbeit von 2016 fand bei Menschen, die regelmäßig Cannabis rauchen, häufiger Husten und Auswurf, also Zeichen einer chronischen Bronchitis.[7] In der kanadischen Bevölkerungsstudie CanCOLD mit 5.291 Menschen ab 40 Jahren hatten Personen mit starkem Freizeitkonsum ein höheres COPD-Risiko, und ihre Lungenfunktion nahm schneller ab. Diese Angaben beruhen auf Selbstauskunft.[8]

Ärztliche Leitlinien empfehlen gerauchtes oder inhaliertes Cannabis für medizinische Zwecke nicht. Das hält eine Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift JAMA von 2026 fest.[9] Für Menschen mit COPD ist das Rauchen von Cannabisblüten deshalb nicht ratsam. Wenn eine Ärztin oder ein Arzt Cannabis verordnet, kommen stattdessen Tropfen, Kapseln oder ein Mundspray in Frage.

Eine Auswertung von 46 randomisierten Studien mit 6.216 Teilnehmenden, im Durchschnitt knapp 59 Jahre alt, ergab: THC-haltige Präparate führten häufiger zu Mundtrockenheit, Schwindel und Schläfrigkeit als ein Placebo. CBD allein, der nicht berauschende Wirkstoff, erhöhte die Zahl der Nebenwirkungen nicht. Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle waren in diesen Studien nicht häufiger.[11]

Die US-Fachinformation für Dronabinol warnt, dass ältere Menschen empfindlicher reagieren. Beim raschen Aufstehen kann der Blutdruck absacken. Dann drohen Schwindel, Ohnmacht und Stürze. Auch der Puls kann sich beschleunigen. Menschen mit Herzerkrankungen haben dafür ein höheres Risiko.[12] Herzprobleme kommen bei COPD häufig vor.[1]

Cannabinoide können mit anderen Medikamenten zusammenwirken. In einer kanadischen Studie mit 12.599 älteren Menschen mit Cannabis-Verordnung war das Risiko einer Arzneimittelvergiftung 2,6-fach höher, wenn sie zusätzlich Mittel mit enger therapeutischer Breite nahmen. Bei solchen Medikamenten können schon kleine Schwankungen im Blutspiegel schaden.[13] Fachleute raten außerdem, Cannabis nicht mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen zu kombinieren.[9]

Ältere Frau sitzt am Fenster bei einer Tasse Tee.

Für wen kann eine Behandlung in Frage kommen?

Ein Cannabis-Arzneimittel speziell für COPD gibt es nicht. In den USA sind Cannabinoide nur bei Appetitlosigkeit durch HIV/AIDS, bei Übelkeit durch Chemotherapie und bei bestimmten Epilepsien im Kindesalter zugelassen.[9] In der deutschen Begleiterhebung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte mit 16.809 Behandelten war COPD keine eigene Gruppe. Am häufigsten ging es dort um Schmerzen, in 76 Prozent der Fälle.[15]

Gegen Atemnot bei schweren Lungenerkrankungen schlägt die Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Atemwegsmedizin (ERS) von 2024 unter anderem angepasstes Bewegungstraining, einen kleinen Handventilator für einen Luftzug im Gesicht und Atemtechniken vor. Von Opioiden gegen Atemnot rät sie eher ab. Cannabis wird in der Zusammenfassung dieser Leitlinie nicht erwähnt.[10]

Erwägt eine Ärztin oder ein Arzt bei einem Menschen mit COPD trotzdem Cannabis, etwa wegen starker chronischer Schmerzen, beginnen Ärztinnen und Ärzte bei Älteren meist mit einer sehr niedrigen Dosis und steigern langsam. Eine pharmakologische Übersichtsarbeit nennt erhebliche psychische Erkrankungen sowie ernste Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen als Gründe, auf Cannabis-Arzneimittel zu verzichten.[14]

Rezept und Kosten (Stand November 2026)

Medizinisches Cannabis ist verschreibungspflichtig. Seit dem 30. Juli 2026 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen keine Cannabisblüten mehr. Bei einer schwerwiegenden Erkrankung können sie weiterhin Extrakte in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon übernehmen.[16]

Voraussetzung ist, dass eine übliche Behandlung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nicht in Frage kommt und eine spürbare Besserung zumindest möglich erscheint. Zuerst ist ein sechsmonatiger Therapieversuch mit einem zugelassenen cannabishaltigen Fertigarzneimittel vorgesehen. Vor der ersten Verordnung muss die Krankenkasse in der Regel zustimmen. Sie entscheidet innerhalb von zwei Wochen, mit Gutachten innerhalb von vier Wochen.[16]

Cannabisblüten können weiterhin auf Privatrezept verordnet werden. Die Kosten tragen Sie dann selbst.

Häufige Fragen

Kann Cannabis bei COPD die Atmung erleichtern?

Das ist nicht belegt. In kleinen kontrollierten Studien mit verdampftem Cannabis und mit Dronabinol wurde die Atemnot nicht geringer als unter einem Placebo.[2][3] Eine weitere Studie aus Dänemark läuft noch.[5]

Wirkt CBD bei COPD gegen Entzündungen?

Für Menschen mit COPD gibt es keine Studie, die einen Nutzen von CBD zeigt. CBD berauscht nicht und führte in Studien mit älteren Erwachsenen nicht häufiger zu Nebenwirkungen als ein Placebo.[11] Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei Cannabis-Arzneimitteln trotzdem möglich.[13]

Darf ich mit COPD Cannabis rauchen?

Davon ist abzuraten. Rauch reizt die Atemwege, und ärztliche Leitlinien empfehlen inhaliertes Cannabis für medizinische Zwecke nicht.[9] In einer Bevölkerungsstudie zum Freizeitkonsum ging starkes Cannabisrauchen mit einem schnelleren Verlust an Lungenfunktion einher.[8]

Ist Cannabis bei COPD gefährlich?

Bei älteren Menschen mit COPD, denen Nabilon oder Dronabinol verordnet wurde, war das Sterberisiko in einer kanadischen Beobachtungsstudie etwa 1,6-fach höher. Ob die Medikamente die Ursache sind, ist nicht bewiesen.[6] Hinzu kommen bekannte Nebenwirkungen wie Schwindel, Schläfrigkeit und Stürze.[11][12]

Bekomme ich bei COPD Cannabis auf Rezept?

Eine Ärztin oder ein Arzt kann medizinisches Cannabis bei einer schwerwiegenden Erkrankung verordnen, wenn übliche Behandlungen nicht in Frage kommen. Die gesetzliche Krankenkasse muss vor der ersten Verordnung in der Regel zustimmen. Cannabisblüten bezahlt sie seit dem 30. Juli 2026 nicht mehr.[16]

Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder mit Ihrer Lungenfachärztin oder Ihrem Lungenfacharzt, bevor Sie Cannabis oder CBD ausprobieren. Bringen Sie eine Liste aller Medikamente mit, auch der frei verkäuflichen. Gemeinsam lässt sich klären, welche Behandlung gegen Ihre Atemnot in Frage kommt und ob Ihre COPD-Therapie angepasst werden sollte.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung mit Cannabis für Sie in Frage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach einer persönlichen Untersuchung.

Jetzt kostenlos informieren!

Machen Sie entweder direkt einen Termin mit uns fest oder melden Sie sich über das Formular.
Das Anmeldeformular könnte einen Moment laden.

Kontaktdaten

Die Email-Adressen stimmen nicht überein.

Beschwerden

Dieses Formular lädt noch
Bitte einen Moment warten.
Keine Ergebnisse gefunden.

Teilen Sie Ihre Bedenken mit uns

Anfrage absenden
Vielen Dank, wir haben Ihre Anfrage erhalten und melden uns in kürze bei Ihnen zurück!
Irgendetwas hat nicht geklappt, bitte überprüfen Sie die Eingabefelder und versuchen Sie es erneut.

Geschichten von Cannabis-PatientInnen

Alle Erfahrungsberichte

Seitdem ich dieses Cannabis Öl nehme, habe ich kein Hydromorphon mehr. Ich bin komplett von sämtlichen BTM weg.

Tanja
Chronische Schmerzen

Die Anfälle sind milder, vielleicht auch weniger und er hat viel mehr Appetit.

Christopher
Epilepsie

Ich habe wesentlich weniger Krämpfe in den Beinen. Ich habe viel mit unruhigen Beinen zu tun gehabt.

Jutta
Chronische Schmerzen

Endlich nicht mehr ständig wegen Schmerzen aufstehen.

Manuela
Fibromyalgie

Weitere interessante Beiträge

Bereichern Sie Ihr Wissen mit unseren vielseitigen Blog Beiträgen.

Wolfang Fierek über sein Erfahrungen mit medizinischem Cannabis

Wolfgang Fierek über Medizinalcannabis: Neue Lebensqualität nach schwerem unfall

Nach seinem schweren Motorradunfall fand Wolfgang Fierek mit medizinischem Cannabis zurück zu besserem Schlaf und Lebensfreude.

Älterer Mensch hält sich das schmerzende Handgelenk

Rheumatoide Arthritis und Cannabis: Was die Studien zeigen

Was Studien zu Cannabis bei rheumatoider Arthritis zeigen: eine kleine Studie, wenig Belege und wichtige Fragen zu Nebenwirkungen im Alter.

Gallins Erfahrung mit Cannabis im Alter

Neuanfang im Alter: Wie Medizinalcannabis mein Leben und meinen Alltag veränderte

Gallin berichtet wie Medizinalcannabis im Alter Schmerzen lindert, Lebensqualität steigert und den Alltag erleichtert.

Ines Hesse, Glaukompatientin über Medizinisches Cannabis

Licht im Dunkel – Wie medizinisches Cannabis mir mit Glaukom neue Lebensqualität schenkt

Ines berichtet, wie medizinisches Cannabis ihr Leben mit Glaukom und chronischen Augenschmerzen im Alter verändert hat.

Quellen

  1. World Health Organization. Chronic obstructive pulmonary disease (COPD). Fact sheet. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/chronic-obstructive-pulmonary-disease-(copd) (geprüft am 2. November 2026)
  2. Abdallah SJ, Smith BM, Ware MA, Moore M, Li PZ, Bourbeau J, et al. Effect of Vaporized Cannabis on Exertional Breathlessness and Exercise Endurance in Advanced Chronic Obstructive Pulmonary Disease. A Randomized Controlled Trial. Ann Am Thorac Soc. 2018;15(10):1146-1158. doi:10.1513/AnnalsATS.201803-198OC. PMID 30049223. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30049223/ (geprüft am 2. November 2026)
  3. Zaid AH, Thapamagar SB, Anholm JD, Weaver-Carnahan L, Duong L, Specht L. Effects of Dronabinol on Dyspnea and Quality of Life in Patients With COPD. Chronic Obstr Pulm Dis. 2024;11(2):206-215. doi:10.15326/jcopdf.2023.0401. PMID 38310543. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38310543/ (geprüft am 2. November 2026)
  4. Pickering EE, Semple SJ, Nazir MS, Murphy K, Snow TM, Cummin AR, et al. Cannabinoid effects on ventilation and breathlessness: a pilot study of efficacy and safety. Chron Respir Dis. 2011;8(2):109-118. doi:10.1177/1479972310391283. PMID 21436223. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21436223/ (geprüft am 2. November 2026)
  5. Wolsing SK, Hilberg O, Løkke A, Farver-Vestergaard I, Andersen CU, Hansen KK. Reducing severe breathlessness with dronabinol in the group of patients with severe and very severe chronic obstructive pulmonary disease (BONG): a randomised, double-blinded, placebo-controlled, crossover study in an outpatient clinic in Denmark. A study protocol. BMJ Open. 2026;16(2):e104957. doi:10.1136/bmjopen-2025-104957. PMID 41698715. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41698715/ (geprüft am 2. November 2026)
  6. Vozoris NT, Pequeno P, Li P, Austin PC, Stephenson AL, O'Donnell DE, et al. Morbidity and mortality associated with prescription cannabinoid drug use in COPD. Thorax. 2021;76(1):29-36. doi:10.1136/thoraxjnl-2020-215346. PMID 32999059. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32999059/ (geprüft am 2. November 2026)
  7. Ribeiro LI, Ind PW. Effect of cannabis smoking on lung function and respiratory symptoms: a structured literature review. NPJ Prim Care Respir Med. 2016;26:16071. doi:10.1038/npjpcrm.2016.71. PMID 27763599. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5072387/ (geprüft am 2. November 2026)
  8. Tan WC, Bourbeau J, Aaron SD, Hogg JC, Maltais F, Hernandez P, et al. The effects of marijuana smoking on lung function in older people. Eur Respir J. 2019;54(6):1900826. doi:10.1183/13993003.00826-2019. PMID 31537703. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31537703/ (geprüft am 2. November 2026)
  9. Hsu M, Shah A, Jordan A, Gold MS, Hill KP. Therapeutic Use of Cannabis and Cannabinoids: A Review. JAMA. 2026;335(4):345-359. doi:10.1001/jama.2025.19433. PMID 41296368. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41296368/ (geprüft am 2. November 2026)
  10. Holland AE, Spathis A, Marsaa K, Bausewein C, Ahmadi Z, Burge AT, et al. European Respiratory Society clinical practice guideline on symptom management for adults with serious respiratory illness. Eur Respir J. 2024;63(6):2400335. doi:10.1183/13993003.00335-2024. PMID 38719772. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38719772/ (geprüft am 2. November 2026)
  11. Velayudhan L, McGoohan K, Bhattacharyya S. Safety and tolerability of natural and synthetic cannabinoids in adults aged over 50 years: A systematic review and meta-analysis. PLoS Med. 2021;18(3):e1003524. doi:10.1371/journal.pmed.1003524. PMID 33780450. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8007034/ (geprüft am 2. November 2026)
  12. U.S. National Library of Medicine, DailyMed. Dronabinol capsules, for oral use (Fachinformation der US-Zulassung, generisches Präparat), Abschnitte 1, 4, 5.2, 7, 8.5 und 12.2. Fassung vom 13.04.2026. https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=66f36fe0-9808-4b73-a99a-794d86ff0c1c (geprüft am 2. November 2026)
  13. Bérété ZC, Sebgo AA, Eurich DT, Dubois C, Dyck JR, Hanlon JG, Zongo A. Concomitant use of medical cannabis and drugs associated with risks of interaction in older patients: a longitudinal cohort study. Age Ageing. 2025;54(12):afaf359. doi:10.1093/ageing/afaf359. PMID 41396801. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12704418/ (geprüft am 2. November 2026)
  14. Lucas CJ, Galettis P, Schneider J. The pharmacokinetics and the pharmacodynamics of cannabinoids. Br J Clin Pharmacol. 2018;84(11):2477-2482. doi:10.1111/bcp.13710. PMID 30001569. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6177698/ (geprüft am 2. November 2026)
  15. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Abs. 6 SGB V zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln. 06.07.2022. https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Abschlussbericht_Begleiterhebung.pdf?__blob=publicationFile (geprüft am 2. November 2026)
  16. Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), Artikel 1 Nr. 12 c (§ 31 Abs. 6 SGB V). BGBl. 2026 I Nr. 228 vom 29.07.2026. https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/228/VO.html (geprüft am 2. November 2026)