Stand: November 2026. Quellen geprüft am 2. November 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Menschen mit chronischer Nierenerkrankung gibt es kaum eigene Studien zu Cannabis. Ein Nutzen gegen Schmerzen, Juckreiz oder Appetitmangel ist bei ihnen nicht belegt.[5]
  • In einer kleinen randomisierten Studie mit 14 Dialysepatientinnen und Dialysepatienten wurde der Juckreiz unter Nabilon nicht geringer.[7]
  • Bei schwerer Nierenfunktionsstörung bleiben Cannabis-Wirkstoffe in höherer Menge im Blut. Laut Fachinformation können dann niedrigere Dosen und häufige Kontrollen nötig sein.[11]
  • Dass Cannabis bei Nierenproblemen besser verträglich sei als andere Schmerzmittel, ist nicht belegt. THC führt bei älteren Menschen häufiger zu Schwindel und Schläfrigkeit.[14]
Ältere Frau schreibt am Esstisch Notizen in ein kleines Heft, daneben ein Glas Wasser.

Was ist eine chronische Nierenerkrankung im Alter?

Bei einer chronischen Nierenerkrankung arbeiten die Nieren dauerhaft schlechter und filtern weniger Blut. Ärztinnen und Ärzte schätzen die Filterleistung mit einem Blutwert, der eGFR. In der deutschen Gesundheitsstudie DEGS1 des Robert Koch-Instituts lag dieser Wert bei 2,3 Prozent der 18- bis 79-Jährigen unter 60, ein Zeichen für eine eingeschränkte Nierenfunktion. Das sind mindestens zwei Millionen Menschen. Mit dem Alter wird das deutlich häufiger.[1]

Viele Betroffene haben Beschwerden, die den Alltag belasten. Eine Auswertung von 68 Studien fand bei 60,5 Prozent der Menschen an der Dialyse chronische Schmerzen, bei 43,6 Prozent waren sie mäßig bis stark. In früheren Stadien ohne Dialyse waren Schmerzen ähnlich häufig.[2] Juckreiz der Haut betrifft laut einer Übersichtsarbeit von 2026 mit 8.955 Teilnehmenden rund 60 Prozent der Menschen, die regelmäßig zur Dialyse gehen.[3]

Bei der Schmerzbehandlung ist die Auswahl eingeschränkt. Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac, Fachleute sprechen von NSAR, können die Nieren zusätzlich schädigen. Die Beers-Liste der amerikanischen Geriatrie-Gesellschaft, eine bekannte Liste von Medikamenten, die für ältere Menschen problematisch sein können, rät bei stark eingeschränkter Nierenfunktion davon ab.[4]

Älteres Paar liest auf dem Sofa gemeinsam ein Informationsblatt.

Was sagen Studien zu Cannabis bei chronischer Nierenerkrankung?

Eine kanadische Übersichtsarbeit aus der Nierenheilkunde von 2019 fand keine Studie, die Cannabis bei Menschen mit chronischer Nierenerkrankung geprüft hat. Bei Menschen ohne Nierenerkrankung waren die Ergebnisse gegen Nervenschmerzen am deutlichsten. Für Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz und Schlafstörungen reichten die Belege nicht aus. Die Autorinnen und Autoren empfehlen, den Einsatz bei Nierenkranken auf chronische Nervenschmerzen zu begrenzen.[5]

Zu chronischen Schmerzen allgemein wertete eine Übersicht im British Medical Journal 32 Studien mit 5.174 Teilnehmenden aus. Cannabis zum Einnehmen führte zu einer kleinen Schmerzlinderung: Etwa 10 von 100 Behandelten erreichten zusätzlich eine spürbare Besserung. Dafür traten öfter Schwindel, Übelkeit und Schläfrigkeit auf. Eigene Ergebnisse für Menschen mit Nierenerkrankung nennt die Auswertung nicht.[6]

Gegen Juckreiz bei Dialyse prüfte eine Studie von 2026 Nabilon, einen künstlich hergestellten Wirkstoff, der ähnlich wie THC wirkt. 14 Dialysepatientinnen und Dialysepatienten nahmen vier Wochen lang Nabilon und im Wechsel ein Placebo, ohne zu wissen, was sie gerade bekamen. Der Juckreiz wurde unter Nabilon nicht geringer. Auch Schlaf und Lebensqualität unterschieden sich nicht.[7]

Eine Studie aus Thailand von 2024 mit 60 Dialysepatientinnen und Dialysepatienten testete eine Creme mit Öl aus Hanfsamen. Nach vier Wochen war der Juckreiz in der Cremegruppe etwas geringer als in der Placebogruppe. Die Creme enthielt aber nur Spuren von THC und CBD. Über die Wirkung von medizinischem Cannabis sagt die Studie deshalb wenig.[8]

Zum Appetit gibt es keine Studie bei Nierenkranken. In einer dänischen Studie mit 17 Menschen ab 65 Jahren mit schlechtem Appetit führte ein THC/CBD-Mundspray nicht dazu, dass sie mehr aßen.[9] In der deutschen Begleiterhebung schätzten Ärztinnen und Ärzte den Zustand bei Appetitverlust und Auszehrung in etwa 64 Prozent der Fälle als gebessert ein. Das ist eine Einschätzung ohne Vergleichsgruppe und kein Wirknachweis.[10]

Älterer Mann im Gespräch mit einer Ärztin am Schreibtisch einer Praxis.

Welche Risiken gibt es für ältere Menschen?

Wie Cannabis-Wirkstoffe bei Nierenerkrankung wirken, ist wenig untersucht. Laut britischer Fachinformation des THC/CBD-Mundsprays Nabiximols war bei schwerer Nierenfunktionsstörung die Menge an CBD im Blut etwa doppelt so hoch, die von Abbauprodukten bis zu 4,5-fach. Bei mittlerer oder schwerer Nierenfunktionsstörung können niedrigere Dosen nötig sein, Betroffene sollen häufig ärztlich kontrolliert werden.[11]

Eine pharmakologische Übersichtsarbeit von 2018 nennt eine erhebliche Nierenerkrankung als Grund, auf Cannabis-Arzneimittel zu verzichten.[12] In den Fachinformationen für Dronabinol und Nabiximols steht eine Nierenerkrankung dagegen nicht als Gegenanzeige. Die Nabiximols-Fachinformation rät aber zu Vorsicht und angepasster Dosis.[13][11] Die Aussage, Cannabis sei gerade bei Nierenproblemen besser verträglich, lässt sich nicht belegen.

In randomisierten Studien mit Teilnehmenden im Durchschnitt knapp 59 Jahren führten THC-haltige Präparate häufiger zu Mundtrockenheit, Schwindel und Schläfrigkeit als ein Placebo. CBD allein erhöhte die Zahl der Nebenwirkungen nicht.[14] Die Dronabinol-Fachinformation warnt, dass ältere Menschen empfindlicher reagieren. Beim Aufstehen kann der Blutdruck absacken, Stürze werden wahrscheinlicher.[13]

Wechselwirkungen sind ein weiteres Risiko. In einer kanadischen Studie mit 12.599 älteren Menschen mit Cannabis-Verordnung war das Risiko einer Arzneimittelvergiftung 2,6-fach höher, wenn sie zusätzlich Mittel mit enger therapeutischer Breite nahmen. Bei diesen Medikamenten können schon kleine Schwankungen im Blutspiegel schaden. Deshalb gehört jede Cannabis-Behandlung auf die Medikamentenliste.[15]

Ob Cannabis die Nieren selbst schädigt, ist unklar. In einer US-Beobachtungsstudie sank bei 19 Menschen mit chronischer Nierenerkrankung, die selbst angaben, Cannabis zu konsumieren, die Nierenfunktion etwas schneller. Ein sicherer Zusammenhang mit einem Fortschreiten der Erkrankung zeigte sich nicht.[16] Eine weitere Studie zum Freizeitkonsum fand keinen Zusammenhang mit neu auftretender Nierenerkrankung.[17] Ob das für ärztlich begleitete Therapie gilt, ist offen.

Ältere Frau sitzt am Fenster bei einer Tasse Tee.

Für wen kann eine Behandlung in Frage kommen?

Wenn starke Schmerzen bestehen und übliche Mittel nicht in Frage kommen, kann eine Ärztin oder ein Arzt eine Behandlung mit Cannabis im Einzelfall abwägen. Die nephrologische Übersicht sieht am ehesten bei chronischen Nervenschmerzen einen möglichen Einsatz.[5] Bei Älteren beginnen Ärztinnen und Ärzte meist mit einer sehr niedrigen Dosis und steigern langsam.[12] Bei Nierenkranken kommen engmaschige Kontrollen hinzu.[11]

Gegen eine Behandlung sprechen nach der Fachinformation des Mundsprays eine Psychose oder eine schwere psychische Erkrankung in der Vorgeschichte. Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird das Spray nicht empfohlen.[11] Bei Dialyse oder stark eingeschränkter Nierenfunktion gehört die Entscheidung zur Nephrologin oder zum Nephrologen, also zur Fachärztin oder zum Facharzt für Nierenheilkunde.

Rezept und Kosten (Stand November 2026)

Medizinisches Cannabis ist verschreibungspflichtig. Seit dem 30. Juli 2026 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen keine Cannabisblüten mehr. Bei einer schwerwiegenden Erkrankung können sie weiterhin Extrakte in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon übernehmen.[18]

Voraussetzung ist, dass eine übliche Behandlung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nicht in Frage kommt und eine spürbare Besserung zumindest möglich erscheint. Zuerst ist ein sechsmonatiger Therapieversuch mit einem zugelassenen cannabishaltigen Fertigarzneimittel vorgesehen. Vor der ersten Verordnung muss die Krankenkasse in der Regel zustimmen. Sie entscheidet innerhalb von zwei Wochen, mit Gutachten innerhalb von vier Wochen.[18]

Cannabisblüten können weiterhin auf Privatrezept verordnet werden. Die Kosten tragen Sie dann selbst.

Häufige Fragen

Ist Cannabis bei Nierenproblemen besser verträglich als andere Schmerzmittel?

Das ist nicht belegt. Vergleichsstudien bei Nierenkranken fehlen.[5] Bei schwerer Nierenfunktionsstörung sind Cannabis-Wirkstoffe in höherer Menge im Blut, deshalb können niedrigere Dosen und enge Kontrollen nötig sein.[11]

Kann Cannabis Juckreiz bei Dialyse lindern?

Ein Nutzen ist nicht belegt. In einer kleinen randomisierten Studie wurde der Juckreiz unter Nabilon nicht geringer.[7] Eine Creme mit Hanfsamenöl zeigte einen kleinen Effekt, enthielt aber kaum Cannabis-Wirkstoffe.[8]

Regt Cannabis bei Nierenerkrankung den Appetit an?

Bei Nierenkranken wurde das nicht untersucht.[5] Bei älteren Menschen mit schlechtem Appetit führte ein THC/CBD-Mundspray in einer kleinen Studie nicht dazu, dass sie mehr aßen.[9]

Schadet Cannabis den Nieren?

Das ist nicht geklärt. Beobachtungsstudien zu selbst berichtetem Konsum zeigen kein einheitliches Bild.[16][17] Bei bestehender Nierenerkrankung sollten die Nierenwerte während einer Behandlung regelmäßig kontrolliert werden.

Bekomme ich bei Nierenerkrankung Cannabis auf Rezept?

Eine Ärztin oder ein Arzt kann medizinisches Cannabis bei einer schwerwiegenden Erkrankung verordnen, wenn übliche Behandlungen nicht in Frage kommen. Die gesetzliche Krankenkasse muss vor der ersten Verordnung in der Regel zustimmen. Cannabisblüten bezahlt sie seit dem 30. Juli 2026 nicht mehr.[18]

Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder mit Ihrer Nephrologin oder Ihrem Nephrologen, wenn Schmerzen, Juckreiz oder Appetitmangel Sie belasten. Bringen Sie Ihre aktuellen Nierenwerte und eine Liste aller Medikamente mit. So lässt sich besprechen, welche Behandlung zu Ihrer Nierenfunktion passt und welche Mittel Sie besser meiden.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung mit Cannabis für Sie in Frage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach einer persönlichen Untersuchung.

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Quellen

  1. Girndt M, Trocchi P, Scheidt-Nave C, Markau S, Stang A. The Prevalence of Renal Failure. Results from the German Health Interview and Examination Survey for Adults, 2008-2011 (DEGS1). Dtsch Arztebl Int. 2016;113(6):85-91. doi:10.3238/arztebl.2016.0085. PMID 26931624. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4782264/ (geprüft am 2. November 2026)
  2. Davison SN, Rathwell S, Ghosh S, George C, Pfister T, Dennett L. The Prevalence and Severity of Chronic Pain in Patients With Chronic Kidney Disease: A Systematic Review and Meta-Analysis. Can J Kidney Health Dis. 2021;8:2054358121993995. doi:10.1177/2054358121993995. PMID 33680484. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33680484/ (geprüft am 2. November 2026)
  3. Lin K, Li L, Gao J, Zhang Y, Tan H. Prevalence and associated factors of chronic kidney disease-associated pruritus in maintenance hemodialysis patients: a systematic review and meta-analysis. BMC Nephrol. 2026;27(1):564. doi:10.1186/s12882-026-05379-x. PMID 42806327. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13621699/ (geprüft am 2. November 2026)
  4. 2023 American Geriatrics Society Beers Criteria Update Expert Panel. American Geriatrics Society 2023 updated AGS Beers Criteria for potentially inappropriate medication use in older adults. J Am Geriatr Soc. 2023;71(7):2052-2081. doi:10.1111/jgs.18372. PMID 37139824. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37139824/ (geprüft am 2. November 2026)
  5. Ho C, Martinusen D, Lo C. A Review of Cannabis in Chronic Kidney Disease Symptom Management. Can J Kidney Health Dis. 2019;6:2054358119828391. doi:10.1177/2054358119828391. PMID 30828459. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6388458/ (geprüft am 2. November 2026)
  6. Wang L, Hong PJ, May C, Rehman Y, Oparin Y, Hong CJ, et al. Medical cannabis or cannabinoids for chronic non-cancer and cancer related pain: a systematic review and meta-analysis of randomised clinical trials. BMJ. 2021;374:n1034. doi:10.1136/bmj.n1034. PMID 34497047. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34497047/ (geprüft am 2. November 2026)
  7. Collister D, Romero RA, Cherepak K, Tangri N, Herrington G, Delgado L, et al. DIalysis Symptom COntrol-Pruritus Outcome Trial (DISCO-POT): A Multicenter Randomized Blinded Placebo Controlled Crossover Trial. Kidney Med. 2026;8(11):101451. doi:10.1016/j.xkme.2026.101451. PMID 42889824. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC13671374/ (geprüft am 2. November 2026)
  8. Anumas S, Kuropakornpong P, Chakkavittumrong P, Tasanarong A, Pattharanitima P. Cannabis-Containing Cream for CKD-Associated Pruritus: A Double-Blind, Placebo Controlled Trial. Kidney Med. 2024;6(10):100894. doi:10.1016/j.xkme.2024.100894. PMID 39328960. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11424939/ (geprüft am 2. November 2026)
  9. Nielsen RL, Bornæs O, Christensen LWS, Juul-Larsen HG, Storgaard IK, Kallemose T, et al. The appetite stimulating effect and safety of delta-9-tetrahydrocannabinol (THC) and cannabidiol (CBD) in older patients with poor appetite: A triple-blinded, randomized, placebo-controlled, cross-over trial. Clin Nutr. 2025;47:248-257. doi:10.1016/j.clnu.2025.02.024. PMID 40069983. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40069983/ (geprüft am 2. November 2026)
  10. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Abs. 6 SGB V zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln. 06.07.2022. https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis/Abschlussbericht_Begleiterhebung.pdf?__blob=publicationFile (geprüft am 2. November 2026)
  11. Electronic Medicines Compendium (UK). Nabiximols (THC/CBD-Mundspray): Summary of Product Characteristics, Abschnitte 4.2, 4.3, 4.4 und 5.2. Textstand 02.04.2026. https://www.medicines.org.uk/emc/product/602/smpc (geprüft am 2. November 2026)
  12. Lucas CJ, Galettis P, Schneider J. The pharmacokinetics and the pharmacodynamics of cannabinoids. Br J Clin Pharmacol. 2018;84(11):2477-2482. doi:10.1111/bcp.13710. PMID 30001569. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6177698/ (geprüft am 2. November 2026)
  13. U.S. National Library of Medicine, DailyMed. Dronabinol capsules, for oral use (Fachinformation der US-Zulassung, generisches Präparat), Abschnitte 1, 4, 5.2, 7, 8.5 und 12.2. Fassung vom 13.04.2026. https://dailymed.nlm.nih.gov/dailymed/drugInfo.cfm?setid=66f36fe0-9808-4b73-a99a-794d86ff0c1c (geprüft am 2. November 2026)
  14. Velayudhan L, McGoohan K, Bhattacharyya S. Safety and tolerability of natural and synthetic cannabinoids in adults aged over 50 years: A systematic review and meta-analysis. PLoS Med. 2021;18(3):e1003524. doi:10.1371/journal.pmed.1003524. PMID 33780450. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8007034/ (geprüft am 2. November 2026)
  15. Bérété ZC, Sebgo AA, Eurich DT, Dubois C, Dyck JR, Hanlon JG, Zongo A. Concomitant use of medical cannabis and drugs associated with risks of interaction in older patients: a longitudinal cohort study. Age Ageing. 2025;54(12):afaf359. doi:10.1093/ageing/afaf359. PMID 41396801. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12704418/ (geprüft am 2. November 2026)
  16. Rein JL, Zeng H, Faulkner GB, Chauhan K, Siew ED, Wurfel MM, et al. A Retrospective Cohort Study That Examined the Impact of Cannabis Consumption on Long-Term Kidney Outcomes. Cannabis Cannabinoid Res. 2024;9(2):635-645. doi:10.1089/can.2022.0141. PMID 36791309. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10998018/ (geprüft am 2. November 2026)
  17. Alvarado F, Han D, Zonderman AB, Evans MK, Crews DC. Evaluating the Association of Cannabis Use and Longitudinal Kidney Outcomes. Cannabis Cannabinoid Res. 2026;11(5):377-384. doi:10.1177/25785125251363813. PMID 40735771. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40735771/ (geprüft am 2. November 2026)
  18. Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), Artikel 1 Nr. 12 c (§ 31 Abs. 6 SGB V). BGBl. 2026 I Nr. 228 vom 29.07.2026. https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/228/VO.html (geprüft am 2. November 2026)