Stand: November 2026. Quellen geprüft am 2. November 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Studienlage zu Cannabis bei Rheuma ist dünn. Es gibt nur wenige, kleine und kurze Studien, und fast alle Teilnehmenden waren jünger als 60 Jahre.[1][2]
  • Bei rheumatoider Arthritis zeigte eine einzelne kleine Studie eine geringe Schmerzabnahme. Bei Arthrose fanden zwei Studien mit CBD keinen Unterschied zu einem Scheinmedikament.[3][4][5]
  • Schwindel und Müdigkeit gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen. Für ältere Menschen steigt damit die Gefahr zu stürzen.[6][7]
  • Bei entzündlichem Rheuma ersetzt Cannabis nicht die Basistherapie, die die Entzündung bremst. Es kann höchstens zusätzlich gegen Schmerzen erwogen werden.[8][9]
Ältere Hände halten eine Tasse am Frühstückstisch.

Was ist Rheuma im Alter?

Rheuma ist ein Sammelbegriff für viele Erkrankungen an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Knochen. Für diese Seite sind zwei Gruppen wichtig. Beim entzündlichen Rheuma, etwa der rheumatoiden Arthritis, greift das eigene Immunsystem die Gelenke an. Bei der Arthrose nutzt sich der Gelenkknorpel ab. Beide verursachen Schmerzen und Steifigkeit, haben aber verschiedene Ursachen und werden unterschiedlich behandelt.

Entzündliche rheumatische Erkrankungen betreffen in Deutschland nach einer Übersichtsarbeit von 2026 etwa 2,6 Prozent der Erwachsenen, das sind rund 1,8 Millionen Menschen.[10] Arthrose ist viel häufiger. In einer Befragung des Robert Koch-Instituts gaben ab 65 Jahren 48 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer an, im letzten Jahr Arthrose gehabt zu haben.[11]

Bei entzündlichem Rheuma stehen Medikamente im Mittelpunkt, die die Entzündung dauerhaft bremsen und Gelenkschäden verhindern sollen. Die europäische Rheuma-Fachgesellschaft EULAR beschreibt diese Basistherapie in ihren aktuellen Empfehlungen.[8] Eine Übersichtsarbeit von 2021 zeigt aber: Ein Teil der Menschen mit rheumatoider Arthritis hat auch dann noch Schmerzen, Erschöpfung und Einschränkungen im Alltag, wenn die Entzündung gut eingestellt ist.[12]

Ausführlicher zur rheumatoiden Arthritis, ihren Medikamenten und den einzelnen Studien lesen Sie in unserem Beitrag Rheumatoide Arthritis und medizinisches Cannabis. Arthrose und Verschleiß der Wirbelsäule behandeln wir ausführlich auf der Seite Degenerative Skeletterkrankungen, Knochenschwund auf der Seite Osteoporose.

Älterer Mann arbeitet kniend im Hochbeet seines Gartens.

Was sagen Studien zu Cannabis bei Rheuma?

Eine systematische Übersichtsarbeit von 2016 suchte alle kontrollierten Studien zu Cannabis-Wirkstoffen bei rheumatischen Erkrankungen. Sie fand nur vier Studien mit zusammen 203 Teilnehmenden: 58 mit rheumatoider Arthritis, 71 mit Fibromyalgie und 74 mit Arthrose. Die Arthrose-Studie wurde abgebrochen, weil sich kein Nutzen abzeichnete. Für eine Empfehlung reichten die Belege nach Ansicht der Fachleute nicht aus.[1]

Bei rheumatoider Arthritis stützt sich das Wissen vor allem auf eine einzige kontrollierte Studie mit 58 Betroffenen über fünf Wochen. Geprüft wurde ein Mundspray mit THC und CBD (Nabiximols). Eine Cochrane-Übersicht von 2012 kam zu dem Ergebnis: Die Schmerzen gingen etwas stärker zurück als mit Scheinmedikament (Placebo), es traten aber deutlich mehr Nebenwirkungen auf, vor allem Schwindel. Die möglichen Schäden schienen den geringen Nutzen zu überwiegen.[3]

Bei Arthrose fiel das Ergebnis nicht besser aus. In einer Studie mit 136 Menschen mit Hand-Arthrose oder Schuppenflechten-Arthritis waren die Schmerzen nach zwölf Wochen mit CBD nicht geringer als mit Scheinmedikament.[4] In einer Studie mit 86 Menschen mit Knie-Arthrose brachte CBD zusätzlich zu Paracetamol ebenfalls keinen Vorteil. In der CBD-Gruppe gab es dafür mehr Nebenwirkungen, darunter erhöhte Leberwerte.[5]

Neuere Übersichten kommen zu ähnlichen Schlüssen. Eine Arbeit von 2024 beschreibt die Datenlage bei rheumatischen Schmerzen als begrenzt. Befragungen, in denen viele Betroffene von Besserung berichten, können eine Wirkung nicht beweisen.[13] Etwas besser untersucht ist Cannabis bei chronischen Schmerzen allgemein. Eine Auswertung von 32 Studien fand dort eine kleine Schmerzabnahme: Im Vergleich zum Scheinmedikament spürten etwa zehn von hundert Behandelten zusätzlich eine deutliche Besserung.[14]

Die kanadische Gesellschaft für Rheumatologie hat 2019 eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin heißt es: Klinische Studien mit Cannabis-Pflanzenprodukten bei Rheuma gibt es nicht. Für Cannabis-Arzneimittel reichen die Belege bei Fibromyalgie, Arthrose, rheumatoider Arthritis und Rückenschmerzen nicht aus, das Risiko für Schäden ist dagegen hoch. Einzelnen Betroffenen könne Cannabis trotzdem etwas Erleichterung bringen. Langzeitrisiken seien noch unbekannt.[9]

Älteres Paar liest auf dem Sofa gemeinsam ein Informationsblatt.

Welche Risiken gibt es für ältere Menschen?

Eine Auswertung von 46 Studien mit über 6.000 Teilnehmenden ab 50 Jahren zeigte: THC-haltige Mittel führten häufiger zu Nebenwirkungen als ein Scheinmedikament, vor allem zu Schwindel, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit. Schwere Nebenwirkungen waren nicht häufiger. Für Menschen über 75 Jahren gab es aber kaum Daten, und dort kann die Verträglichkeit anders sein.[6]

Für ältere Menschen mit Rheuma ist Schwindel besonders ernst. Wer steife, schmerzhafte Gelenke hat, stürzt leichter. Das BfArM weist in seiner Begleiterhebung darauf hin, dass viele Nebenwirkungen die Wachheit betreffen und bei Älteren zu einer erhöhten Sturzgefahr führen können.[7] Fachleute nennen außerdem mögliche Folgen für Gedächtnis, Herz und Kreislauf sowie Gang und Gleichgewicht.[2]

Viele Menschen mit Rheuma nehmen mehrere Medikamente. THC und CBD werden in der Leber abgebaut und können dort den Abbau anderer Arzneimittel verändern. Zusammen mit anderen dämpfenden Mitteln kann sich die Müdigkeit verstärken.[15] Eine Übersichtsarbeit stufte die Wechselwirkung mit dem Blutverdünner Warfarin als sehr hohes Risiko ein.[16] Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sollte daher alle Medikamente kennen, auch frei verkäufliche.

Auch die Begleiterhebung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zeigt, wie häufig Nebenwirkungen sind. Ärztinnen und Ärzte meldeten dort Daten von rund 16.800 Behandelten. Müdigkeit trat bei knapp 15 Prozent auf, Schwindel bei knapp 10 Prozent. Etwa ein Drittel brach die Behandlung innerhalb eines Jahres ab, am häufigsten wegen fehlender Wirkung, oft auch wegen Nebenwirkungen.[7]

Ältere Frau sitzt am Fenster bei einer Tasse Tee.

Für wen kann eine Behandlung in Frage kommen?

Cannabis ist bei Rheuma keine Behandlung der ersten Wahl. Bei entzündlichem Rheuma steht die Basistherapie an erster Stelle, die die Entzündung bremst.[8] In Frage kommt Cannabis allenfalls, wenn trotz dieser Behandlung starke Schmerzen bleiben und andere Schmerzmittel nicht ausreichen oder nicht vertragen werden. Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse sieht das Gesetz ähnliche Voraussetzungen vor.[17]

Eine Befragung von 651 Menschen mit entzündlichem Rheuma in Deutschland ergab 2025: 3 Prozent nutzten gerade Cannabis, 12 Prozent hatten es früher genutzt. Nur 17 Prozent der Nutzenden hatten es jemals verschrieben bekommen, und 97 Prozent hatten nie ärztlichen Rat dazu gesucht.[18] Besprechen Sie einen Versuch deshalb vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei Älteren beginnen Ärztinnen und Ärzte meist mit einer sehr niedrigen Dosis und steigern langsam.[15]

Rezept und Kosten (Stand November 2026)

Medizinisches Cannabis ist verschreibungspflichtig. Seit dem 30. Juli 2026 bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen keine Cannabisblüten mehr. Bei einer schwerwiegenden Erkrankung können sie weiterhin Extrakte in standardisierter Qualität und Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon übernehmen.[17]

Voraussetzung ist, dass eine übliche Behandlung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nicht in Frage kommt und eine spürbare Besserung zumindest möglich erscheint. Zuerst ist ein sechsmonatiger Therapieversuch mit einem zugelassenen cannabishaltigen Fertigarzneimittel vorgesehen. Vor der ersten Verordnung muss die Krankenkasse in der Regel zustimmen. Sie entscheidet innerhalb von zwei Wochen, mit Gutachten innerhalb von vier Wochen.[17]

Cannabisblüten können weiterhin auf Privatrezept verordnet werden. Die Kosten tragen Sie dann selbst.

Häufige Fragen

Kann Cannabis die Entzündung bei Rheuma bremsen?

Das ist beim Menschen nicht belegt. In Laborversuchen wirkte CBD auf Zellen aus entzündeten Gelenken.[19] Ob das bei Betroffenen die Gelenkentzündung bremst, wurde nicht nachgewiesen. Cannabis ersetzt deshalb keine Basistherapie.[9]

Bringt CBD etwas bei Arthrose?

In zwei kontrollierten Studien mit CBD bei Hand- und Knie-Arthrose waren die Schmerzen nicht geringer als mit Scheinmedikament.[4][5] In der Knie-Studie traten mit CBD sogar mehr Nebenwirkungen auf.

Welche Nebenwirkungen hat medizinisches Cannabis bei Rheuma?

In den Rheuma-Studien hatte fast die Hälfte der Teilnehmenden Nebenwirkungen wie Schwindel, Konzentrationsprobleme, Benommenheit oder Übelkeit.[1] Bei älteren Menschen ist vor allem Schwindel wichtig, weil er die Sturzgefahr erhöht.[7]

Kann ich Cannabis zusammen mit meinen Rheuma-Medikamenten nehmen?

Das muss Ihre Ärztin oder Ihr Arzt im Einzelfall prüfen. THC und CBD können den Abbau anderer Medikamente in der Leber verändern, und mit dämpfenden Mitteln verstärkt sich die Müdigkeit.[15] Setzen Sie Ihre Basistherapie nie eigenmächtig ab.

Bezahlt die Krankenkasse Cannabis bei Rheuma?

Cannabisblüten bezahlen die gesetzlichen Kassen seit dem 30. Juli 2026 nicht mehr. Extrakte sowie Dronabinol oder Nabilon können sie bei einer schwerwiegenden Erkrankung übernehmen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und die Kasse vorher zustimmt.[17]

Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt oder Ihrer Rheumatologin oder Ihrem Rheumatologen, wenn Ihre Schmerzen trotz Behandlung stark bleiben. Bringen Sie eine Liste aller Medikamente mit, die Sie einnehmen, auch frei verkäufliche. Fragen Sie offen nach Nutzen, Nebenwirkungen und Sturzgefahr und danach, welche anderen Möglichkeiten es für Sie noch gibt.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung mit Cannabis für Sie in Frage kommt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach einer persönlichen Untersuchung.

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Quellen

  1. Fitzcharles MA, Ste-Marie PA, Häuser W, et al.. Efficacy, Tolerability, and Safety of Cannabinoid Treatments in the Rheumatic Diseases: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials. Arthritis Care Res (Hoboken). 2016;68(5):681-688. doi:10.1002/acr.22727 · PubMed 26548380 (geprüft am 2. November 2026)
  2. Minerbi A, Häuser W, Fitzcharles MA. Medical Cannabis for Older Patients. Drugs Aging. 2019;36(1):39-51. doi:10.1007/s40266-018-0616-5 · PubMed 30488174 (geprüft am 2. November 2026)
  3. Richards BL, Whittle SL, Buchbinder R. Neuromodulators for pain management in rheumatoid arthritis. Cochrane Database Syst Rev. 2012;(1):CD008921. doi:10.1002/14651858.CD008921.pub2 · PubMed 22258992 (geprüft am 2. November 2026)
  4. Vela J, Dreyer L, Petersen KK, et al.. Cannabidiol treatment in hand osteoarthritis and psoriatic arthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Pain. 2022;163(6):1206-1214. doi:10.1097/j.pain.0000000000002466 · PubMed 34510141 (geprüft am 2. November 2026)
  5. Pramhas S, Thalhammer T, Terner S, et al.. Oral cannabidiol (CBD) as add-on to paracetamol for painful chronic osteoarthritis of the knee: a randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Lancet Reg Health Eur. 2023;35:100777. doi:10.1016/j.lanepe.2023.100777 · PubMed 38033459 (geprüft am 2. November 2026)
  6. Velayudhan L, McGoohan K, Bhattacharyya S. Safety and tolerability of natural and synthetic cannabinoids in adults aged over 50 years: A systematic review and meta-analysis. PLoS Med. 2021;18(3):e1003524. doi:10.1371/journal.pmed.1003524 · PubMed 33780450 (geprüft am 2. November 2026)
  7. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Absatz 6 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln. Bonn, 6. Juli 2022. Abschlussbericht (PDF) (geprüft am 2. November 2026)
  8. Smolen JS, Edwards CJ, Konzett V, et al.. EULAR recommendations for the management of rheumatoid arthritis with synthetic and biologic disease-modifying antirheumatic drugs: 2025 update. Ann Rheum Dis. 2026;85(6):991-1009. doi:10.1016/j.ard.2026.01.023 · PubMed 41826212 (geprüft am 2. November 2026)
  9. Fitzcharles MA, Niaki OZ, Hauser W, Hazlewood G; Canadian Rheumatology Association. Position Statement: A Pragmatic Approach for Medical Cannabis and Patients with Rheumatic Diseases. J Rheumatol. 2019;46(5):532-538. doi:10.3899/jrheum.181120 · PubMed 30647183 (geprüft am 2. November 2026)
  10. Albrecht K, Veltri CAG, Strangfeld A, Callhoff J. The epidemiology of inflammatory rheumatic diseases in Germany in a European context: a systematic review to support workforce planning. EULAR Rheumatol Open. 2026;2(3):100208. doi:10.1016/j.ero.2026.100208 · PubMed 42857317 (geprüft am 2. November 2026)
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  12. Michaud K, Pope J, van de Laar M, et al.. Systematic Literature Review of Residual Symptoms and an Unmet Need in Patients With Rheumatoid Arthritis. Arthritis Care Res (Hoboken). 2021;73(11):1606-1616. doi:10.1002/acr.24369 · PubMed 32619340 (geprüft am 2. November 2026)
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  14. Wang L, Hong PJ, May C, et al.. Medical cannabis or cannabinoids for chronic non-cancer and cancer related pain: a systematic review and meta-analysis of randomised clinical trials. BMJ. 2021;374:n1034. doi:10.1136/bmj.n1034 · PubMed 34497047 (geprüft am 2. November 2026)
  15. Lucas CJ, Galettis P, Schneider J. The pharmacokinetics and the pharmacodynamics of cannabinoids. Br J Clin Pharmacol. 2018;84(11):2477-2482. doi:10.1111/bcp.13710 · PubMed 30001569 (geprüft am 2. November 2026)
  16. Lopera V, Rodríguez A, Amariles P. Clinical Relevance of Drug Interactions with Cannabis: A Systematic Review. J Clin Med. 2022;11(5):1154. doi:10.3390/jcm11051154 · PubMed 35268245 (geprüft am 2. November 2026)
  17. Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz), Artikel 1 Nr. 12 c (§ 31 Abs. 6 SGB V). BGBl. 2026 I Nr. 228 vom 29.07.2026. https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/228/VO.html (geprüft am 2. November 2026)
  18. Corte G, Kroker A, Tascilar K, et al.. High acceptance and reported efficacy of cannabis for pain management in patients with rheumatic diseases in Germany: a postlegalisation survey. EULAR Rheumatol Open. 2025;1(3):203-209. doi:10.1016/j.ero.2025.07.005 · PubMed 42368605 (geprüft am 2. November 2026)
  19. Lowin T, Tingting R, Zurmahr J, et al.. Cannabidiol (CBD): a killer for inflammatory rheumatoid arthritis synovial fibroblasts. Cell Death Dis. 2020;11(8):714. doi:10.1038/s41419-020-02892-1 · PubMed 32873774 (geprüft am 2. November 2026)